Botswana Tourismus

Auf Rundreisen durch den Süden Afrikas sollte man nicht versäumen, die faszinierende Natur von Botswana zu erleben, denn Botsuana ist eine weltweit beliebte Destination für Ökotourismus.

Botsuana zählt zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt, und zwei Fünftel des Landes sind Naturschutzgebiete, Wildreservate oder Nationalparks. Botsuana besteht überwiegend aus relativ ebenem Hochland. Im Nordwesten von Botsuana befindet sich das Okavango-Delta, Heimat vieler tropischer Vogelarten. Der südliche Part von Botswana besteht überwiegend aus der Halbwüste Kalahari, in der sich Dorn- und Grassavannen abwechseln.

In Botswana kann man die ganze Vielfalt der afrikanischen Tierwelt erleben. Auf Safaris erkunden die Besucher des Landes unter anderem den Chobe Nationalpark im Nordosten, den Kgalagadi Transfrontier Park, durch den die Grenze zu Südafrika verläuft, und den Tuli-Block im Dreiländereck zwischen Botswana, Südafrika, und Zimbabwe. Zu den tierischen Bewohnern zählen unter anderem Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras, Flusspferde, Leoparden, Geparde, und Antilopen. Die faszinierende Natur Botswanas kann zum Teil mit Fahrrädern oder zu Fuß erkundet werden. Es gibt vielerlei Spezialangebote wie Fisch-Safaris im Okavango-Delta, bei denen man mit den traditionellen Kanus der einheimischen Bevölkerung unterwegs ist. Das Gebiet der Makgadikgadi-Salzpfannen ist das weltweit größte Ökosystem seiner Art. Einst befand dich an dieser Stelle einer der größten Süßwasserseen des afrikanischen Kontinents. Die 4.000 faszinierenden Felsmalereien und -zeichnungen aus der Frühgeschichte des ethnisch und kulturell vielfältigen Landes in den Tsodilo Hills am nordwestlichen Rand der Kalahari zählen zum Unesco Weltkulturerbe. Auch auf Safaris in die entlegen Winkel der Wildnis ist durch die Unterbringung in Lodges oder modernen Zeltcamps in der Regel für hohen Komfort gesorgt. Die große Hilfsbereitschaft der gastfreundlichen Einwohner ist ein großes Plus für die Touristen.

Die Wirtschaft von Botswana lebt zum großen Teil vom Diamantenabbau. Die Hauptstadt Gaborone befindet sich an der Grenze zu Südafrika. Im Juli, wenn auf der Südhalbkugel der Erde Winter herrscht, liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen hier bei etwa 23 Grad Celsius. Nahezu im ganzen Land sinken die Temperaturen nachts um durchschnittlich 20 Grad Celsius ab. Die Regenzeit dauert von Dezember bis März.